TANGOES TO PLAY

Mit Ezekiel Lezama, Bandoneon

Kopie von 2015 MSF Soiree-9

Hörproben:

                                    Muneca Brava               Trampera            

Ezekiel Lezama, geboren in Buenos Aires, lebt seit 1990 in Madrid. Er studierte bei Herman Ehrenhaus Englisch-Horn und Oboe und später in London bei John Anderson Oboe und Peter Thomas Kammermusik. Bevor er Argentinien verließ, spielte er erste Oboe im „Bahia Blanca Symphony Orchestra“ und im „National Radio Orchestra“. In Spanien spielte er in den verschiedenen Symphonieorchestern von Madrid, Malaga, Murcia und im Orchester des Radio Nacional De Espana. Daneben arbeitete er auch mit dem „Queen Sofia Chamber Orchestra“.

Im Bereich der zeitgenössischen Musik spielt er seit 2007 mit dem „AXIS Ensemble of Amsterdam“. Tourneen führten ihn mit diesem Ensemble durch Holland, Deutschland und Österreich.

Seit 2006 konzentriert er sich auf das Bandoneon. Er ist der Gründer und musikalischer Leiter des renommierten “Ensemble Nuevo Tango”, das bereits in vielen Ländern Europas, in Kanada, USA, Mexiko, Türkei, Jordanien, Reunion, Bahrein und Zypern auftrat. Daneben arbeitet er mit der “Compañía Antonio Najarro y el espectáculo Tango Flamenco”.

Foto: (c) Nicolas Gradicsky

 

 

 

KONZERT MIT TANZSHOW

Mit Leonel Mendieta & Natalia Hassan

2015 MSF Soiree-383

Leonel Mendieta & Natalia Hassan (geboren in Buenos Aires, Argentinien) erkannten ihre Leidenschaft für den TANGO ARGENTINO bereits in ihrer frühen Jugend. Nach Ihrer Ausbildung mit den besten Lehrern des Tangos, u. a. Carlos Copes, Carlos Rivarola, Gloria and Eduardo begannen sie schließlich ihre internationale Karriere als professionelle Tänzer und Maestros. Ihr Weg führte sie von Buenos Aires über Asien nach Europa. Sie veranstalten Workshops, planen Events und trainieren heute die Profiklassen der verschiedenen Stile des Tangos (Tango Salon, Milonguero, Escenario, Milonga Traspie).

Der aus Argentinien stammende Tango wird mittlerweile auf der ganzen Welt gelehrt und gelebt. Das Ziel von Leonel und Natalia ist es, die Kunst des argentinischen Tangos weiterzugeben. Ein wunderschöner und intensiver Tanz, bei dem die Umarmung der wichtigste Hauptdarsteller ist. Ihre internationale Anerkennung in Tanz und in der Didaktik sind ihre Voraussetzungen, diesen beliebten Tanz verantwortungsvoll zu lehren, der ein südamerikanisches Lebensgefühl repräsentiert.

Foto: (c) Nicolas Gradicsky

Weitere Videos:

Tango Night Fiver 2013            Jagdhof Schlingen 2014

 

 

 

NOCTURNA Geschichten, die Lieder erzählen

Mit der Schauspielerin und Erzählerin Ines Honsel

Portrait, Markus Ertelt, Mai 2012Geschichten gehören gehört! Die Erzählerin Ines Honsel und Aires de Tango begeben sich gemeinsam auf eine phantasievolle, musikalische Reise nach Argentinien. Das Programm verwebt die Melodien mit Märchen und Mythen und erzählt jene Geschichten, die hinter der Musik stehen.

Schließen Sie die Augen und lassen Sie sich entführen – in eine fremde Welt voller Musik und Geschichten. Fliegen Sie mit Nocturna im Geiste über den Gran Chaco hin zum Río de la Plata von Geschichte zu Geschichte, von Lied zu Lied. Denn wie heißt es in einem der Märchen „So seltsam diese Geschichten auch sind, man kann sie immer wieder hören. Es wird einem ganz anders dabei.“

“In diesen Liedern geht es immer um die Menschen, um ihr soziales Umfeld, aber auch um die alten Märchen und Mythen. Genau hier haben „Aires de Tango“ einen gelungenen Dreh ins Programm genommen. Immer im Kontext zu ihrer Musik erzählte Ines Honsel die Geschichte „Es war einmal…“ dazu. Mythologie ist opulente Allegorie und von daher oft recht anstrengend und ermüdend. Umso schöner, dass Ines Honsel Witz und weltlichen Tenor in die alten Geschichten von Prinzen, verzauberten Königstöchtern, von Muschelschiffen und Zauberringen brachte. Sie setzte die Weisheiten ins Moderne um, gab ihrer Rhetorik mit frecher Mimik und lässiger Gestik Lebendigkeit. Mal war sie die zittrige Hexe, mal stampfte sie als stolzer Ritter übers Parkett oder machte den Hals als Schildkrötendame lang.

Diese Szenen begleitete die Gruppe „Aires de Tango“ instrumental: das Zupfen der Geige und der Gitarre war das Trippeln der Prinzessin, ein Zug über den Kontrabass zog die Stimmung ins düstere Licht. Und wenn die Erzählerin dann die Bühne dem Ensemble alleine überließ, dann füllte sich wieder der Raum mit dem vollen Klang Argentiniens und mit der improvisatorischen Stimme Sandra Nahabions, die die Musik ihres Heimatlandes so authentisch und emotional klingen ließ.”     Andrea Weber, Münchner Merkur, Januar 2014

Ines Honsel studierte zunächst Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar Wien und war anschließend für Theater, Film und Fernsehen tätig. Zudem absolvierte sie den Masterstudiengang Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin, wo sie ihre Leidenschaft für die Erzählkunst entdeckte. Seither ist sie auf der Jagd nach guten Geschichten und erzählt diese auf Festen, in Wohnzimmern, Bibliotheken, Kellergewölben, Ballsälen, Zirkuswägen und auf jenen Brettern, die die Welt bedeuten. Seit 2011 lebt und arbeitet sie in München als Erzählerin, Schauspielerin und Theaterpädagogin. Im TamS Theater war sie seither als Schauspielerin an mehreren Produktionen beteiligt.
Foto: (c) Alan Ovasca                                                                                               www.ineshonsel.de